Freiwillige Feuerwehr Weihmörting
gegr. 1880

 

 

Unsere Ausrüstung

Löschgruppenfahrzeug LF 8/6

Im Jahr 1998 befasste sich die Freiwillige Feuerwehr Weihmörting mit der Neubeschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF 8/6.
Das Kommando ersuchte den Marktgemeinderat um Ersatzbeschaffung für das bislang im Einsatz befindliche Feuerwehrfahrzeug. Der Kauf eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 8/6 für das vorhandene LF 8 (Mercedes Benz Typ LF 408; 85 PS, Erstzulassung am 09.10.1970) war zwingend notwendig, da das bisherige Fahrzeug den heutigen Anforderungen keineswegs mehr gerecht war. Die feuerwehrtechnische Beladung konnte größtenteils übernommen werden, ebenso die Zusatzbeladung, sodass  hier nur Ergänzungen zu der bereits vorhandenen Beladung erforderlich war.
Die Feuerwehr Weihmörting ließ sich von den verschiedenen Anbietern für Feuerwehrfahrzeuge die diversen Modelle vorführen und einigte sich intern für ein Modell der Firma Ziegler, was das Kommando dem Marktgemeinderat auch mitteilte. Nach Prüfung der eingegangenen Angebote kristallisierte sich die Offerte der Firma Ziegler, Giengen/Brenz, Gebietsvertretung Heinrich Eisner, Pocking als preisgünstigstes Angebot heraus. Es handelte sich um einen Gesamt-Auftragswert von DM 215.946,69 brutto. Nach Abzug der Zuschüsse hatte der Markt Rotthalmünster noch eine Eigenleistung von DM 106.075,69 aufzubringen.
Im September 1998 genehmigte der Marktgemeinderat diesen Kauf, im Mai 1999 wurde das Fahrzeug ausgeliefert und im Juni 1999 eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit ist es wahrscheinlich angebracht, einmal zu erläutern was überhaupt LF 8/6 (neue Norm LF 10/6) bedeutet.
Die erste Zahl hinter dem Kennzeichen „LF“ (Löschgruppenfahrzeug) gibt den Nennförderstrom der Feuerlösch-Kreiselpumpe in 100l/min (nach DIN 14 420) an. Das heißt, diese fest im Fahrzeug eingebaute Heckpumpe hat eine Nennleistung von 800l/min(neue Norm 1000l/min) bei Nennförderdruck 8 bar und einer geodätischen Saughöhe von 3m.
Die zweite Zahl besagt, dass das Fahrzeug mit einem Löschwasserbehälter (nutzbarer Inhalt 600l) ausgestattet ist und demzufolge für Schnellangriffe verwendet werden kann. Dies wiederum bedeutet eine wesentliche Verbesserung der Schlagkraft der Weihmörtinger Wehr.

 

Tragkraftspritze TS 8/8

Ebenso wie das Feuerwehrgerätehaus wurde am 23. Juni 1996 eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 eingeweiht und der Freiwilligen Feuerwehr Weihmörting übergeben.
Der Ankauf einer neuen TS 8/8 war notwendig geworden, denn die vorhandene Spritze der Marke Paul Ludwig aus dem Jahre 1959 stand kurz vor dem Exitus. Der damalige Gerätewart  Xaver Bimesmeier teilte dies dem Kommando der Weihmörtinger Wehr mit. Das Ansaugen aus einer Höhe von 3m, bei einer Fördermenge von 800 Liter und bei 8 bar Ausgangsdruck war nicht mehr möglich. So wurde bei der Marktgemeinde Rotthalmünster der Antrag für eine neue Tragkraftspritze gestellt.
Nachdem einige Hersteller für Tragkraftspritzen ihre Geräte den Weihmörtinger Wehrmännern vor Ort vorführten, entschieden man sich intern für eine Tragkraftspritze der Fa. Ziegler aus Giengen/Brenz. So schlugen die Verantwortlichen der Wehr dem Marktgemeinderat den Ankauf des Fabrikats der Fa. Ziegler vor. Der Marktgemeinderat genehmigte der Freiwilligen Feuerwehr Weihmörting den Kauf einer neuen Tragkraftspritze TS 8/8 zum Preis von DM 19.000. Dieser Preis wurde mit DM 6.650 (= 35%) von der Regierung von Niederbayern bezuschusst.